Diese Woche beginnen die Olympischen Winterspiele in Südkorea. Passend dazu werde ich mich einer Bratnudelvariante von Nongshim annehmen. Da ich begeisterter Olympia- und koreanischer Bratnudelfan bin, ist die Vorfreude sehr groß. Dieses Exemplar hat Mike von Nongshim bekommen und mir dann zugesandt. Vielen Dank dafür!
Achja: Letztes Jahr hat Rip die Nongshim “Mr. Bibim – Korean Spicy Chicken Flavour” schon einmal getestet. Mein Review bezieht sich auf die Export Version. Das Design und der Barcode sind hier verschieden. Ob es geschmackliche Unterschiede gibt, dass versuche ich nun herauszufinden.
Neben Nudelblock erwartet uns eine Tüte mit der Sauce und eine mit Flocken. Diese bestehen aus Maisstärke und Weizenmehl sowie getrocknetem Gemüse.
Zubereitung: Die Nudeln werden in 500 ml Wasser für 2 ½ Minuten gekocht. Das Wasser wird nun abgegossen und die Nudeln mit der Sauce sowie den Flocken vermischt.
Das Ganze schaut wieder sehr lecker aus und es riecht einfach yummi.
Ergebnis: Vom Schärfegrad her ist das wohl das bisher Schärfste, was ich aus dem Hause Nongshim bekommen habe. Es kommt nicht ganz an Samyang ran aber es ist dennoch verdammt scharf. Für Schärfeanfänger sei gesagt: Finger weg oder ihr werdet es bereuen. Geschmacklich finde ich ebenfalls sehr lecker aber auch da ist Samyang mit seinen Buldak Bokkummyeon noch einen ticken besser. Das liegt daran, dass die Sauce hier sehr süß ist. Die Nudeln sind auch einen ticken dünner aber dennoch mehr als lecker. Die Flocken dienen mehr der Optik und gehen in der Sauce ein wenig unter. Dennoch reicht es für ein verdientes „Sehr Gut!“.
Unterschiede zur Rips Version: Die Flockentüte unterschied sich gewaltig. Ich hatte weder Spinat, Zucchini noch Knoblauch aber dafür anderes Zeugs. Vom Schärfe empfinden her (das meine ich nicht böse), ist Rip eigentlich empfindlicher als ich (ich snacke Jalapenos beim Fernsehen) und er würde dem Teil weniger Sterne geben als ich. Daher denke ich auch, dass meine Version um einiges schärfer ist. Auch die süße hat er nicht erwähnt, dafür aber einen Yakisoba Geschmack, den ich so nicht ausmachen konnte.
In meiner Version gab es leider auch keinen Spinat, Knoblauch oder Zucchini…schade. Woran erkennt man den Unterschied, denn man muss ja beide Versionen vor sich haben?
Die Barcodes sind ja unterschiedlich, das sollte also als Unterscheidung funktionieren.. Auch wenn’s eher kompliziert als leicht ist. :/
Ich habe Rip’s Testbericht als Vergleich hergenommen.
Ein Barcode allein reicht ja nicht, wenn man vergleichen will, denn mit was will man vergleichen?
Und nochmal: Wenn ich mir Rip´s Testbericht durchlese und Unterschiede feststelle, dann halte ich das Fest. Er erwähnte Spinat, Zucchini und Knoblauch in seiner Version, die gab es in dieser Version nicht. Dazu sind noch Barcode und Verpackungsdesign unterschiedlich. Das sind einige Unterschiede. Damit habe ich genug verglichen.
Dank Mike durfte ich auch diese Köstlichkeit probieren! Nichts für schwache Geschmacksnerven aber definitiv eine der besten Instants die ich bisher hatte!
Freut mich, dass es auch dir geschmeckt hat hehe 🙂